Archiv der Kategorie: Allgemein

Statement zu der Teilzulassung von Fans

Moin Nordtribüne,

über unsere eigenen Kanäle und die Statements der Fanszenen Deutschlands haben wir uns während der immer noch anhaltenden Pandemie mehrfach zu verschiedenen Themen positioniert. Die bisher geäußerten Standpunkte vertreten wir auch weiterhin.

Mittlerweile wird auch in unserem Volksparkstadion wieder vor Publikum gespielt und es ist auch eine teilweise Öffnung der Nordtribüne absehbar. Wir, die aktiven Gruppen der Nordtribüne, werden in den kommenden Spielen keinen Support organisieren. Fußball ist auch für uns der schönste Sport der Welt und uns blutet das Herz. Darüber hinaus ist Fußball für uns aber weit mehr als nur das Spiel selbst. Er bedeutet für uns die Begegnung mit Bekannten und teilweise völlig fremden Menschen, die denselben Verein lieben und leben. Es ist das Teil sein einer Gemeinschaft, die sich Woche für Woche voller Hoffnung und Vorfreude auf den Weg in die Stadien dieses Landes macht, um unseren Verein und unsere Stadt zu repräsentieren und der Mannschaft mit der Raute auf der Brust den Rücken zu stärken. Diese Gemeinschaft hat in den letzten Jahren die aus sportlicher Sicht dunkelsten Stunden unserer Vereinsgeschichte erträglich gemacht, da immer noch tausende Herzen unserer Stadt für unseren HSV schlagen.

Wir werden erst wieder den Support organisieren, wenn der Stadionbesuch wieder allen HSV-Fans möglich ist und darüber hinaus die Freiheiten beim Stadionbesuch dasselbe Niveau, wie vor der Pandemie, erreicht haben. Uns ist dabei bewusst, dass ein uneingeschränktes Stadionerlebnis noch in einiger Ferne liegt und wir eher Monate als Wochen mit der Konsequenz unserer Entscheidung leben müssen.

Die Zeit, die normalerweise in die Vorbereitung der Spieltage fließt, werden wir dabei nutzen kritisch darauf zu achten, dass wir nach hoffentlich bald überstandener Pandemie dieselben Umstände vorfinden, wie vor den einschränkenden Maßnahmen. Personalisierte Tickets, die Abschaffung von Stehplätzen, Gästefanverbote und die diversen weiteren Einschränkungen dürfen nicht, wie von verschiedenen Politikern, Polizeigewerkschaftlern oder Funktionären gefordert, zu Normalzuständen werden. Wir fordern die Verantwortlichen des HSV daher auf, sich beim DFB, der Politik sowie insbesondere der DFL für eine Aufhebung aller Einschränkungen einzusetzen, sobald dies aus gesundheitlicher Sicht wieder realistisch ist.

Auf dass wir die Nordtribüne und die Gästeblöcke dieses Landes möglichst bald wieder gemeinsam mit unserer blau-weiß-schwarzen Leidenschaft füllen können.

Bleibt gesund!

Die aktiven Gruppen der Nordtribüne Hamburg im September 2020

Statement zu der Hausdurchsuchung bei Bakery Jatta

Es sind einige Monate vergangen, in denen die Ermittlungen bezüglich der Identität von Bakery Jatta scheinbar ruhten. Trotzdem kam es am vergangenen Donnerstag zu einer Durchsuchung seiner Wohnung durch die Polizei, abgenickt durch die Staatsanwaltschaft.

Dass das Bezirksamt die Ermittlungen bereits eingestellt hatte, scheint dabei nichts zur Sache zu tun. Vielmehr drängt sich uns der Eindruck auf, dass die Allianz von BILD und Staatsanwaltschaft, getragen von alltagsrassistischen Klischees, ihr angekratztes Ego aufpolieren möchte und daher zu solch drastischen Maßnahmen greift. Anders ist nicht zu erklären, weshalb ein Reporter der BILD-Zeitung bereits zum Startzeitpunkt der Hausdurchsuchung am frühen Morgen mit vor Ort sein und sensible Informationen sammeln konnte.

Allzu verwunderlich ist dieser Vorgang und die damit verbundene Einstellung nicht. Die ganze abgelaufene Saison über wurde in der BILD stets Jattas angeblich „richtiger“ Name Daffeh in Verbindung mit seiner Person gebracht, wenn es um die Berichterstattung rein sportlicher Leistungen ging.

Umso mehr drängt sich die Frage auf, warum die Polizei einem einzelnen Pressevertreter der Zeitung, die diese eklige Kampagne überhaupt erst gestartet und dabei Menschen vorverurteilt und stigmatisiert hat, einen Exklusivbericht ermöglicht. Und das, obwohl die BILD seit über einem Jahr jeden Beweis für ihre Behauptungen schuldig geblieben ist. Von einer ausgewogenen oder neutralen Berichterstattung kann bei derartigen Vorgängen kaum die Rede sein. So tritt das Medium ein weiteres Mal zugleich als selbstgerechter Ankläger und Richter in dieser Affäre auf.

Unabhängig von der hier komplett ignorierten Unschuldsvermutung, spielt es für uns jedoch keine Rolle, ob Bakery bei seiner Flucht aus Gambia im Jahre 2015 17 Jahre alt war, oder doch bereits volljährig. Ein Mensch, der durch die Sahara und über das Mittelmeer flüchtet, tut dies garantiert nicht aus der Absicht heraus, deutsche Behörden zu überlisten und Profifußballer zu werden. Tagtäglich ertrinken Menschen mit ähnlichen Schicksalen wie dem von Bakery oder werden von Grenzbeamten misshandelt und gefoltert. Das ist der wahre Skandal.

Wir freuen uns darüber, dass der HSV bislang die Werte vertreten hat, für die unser Verein qua Satzung steht. Wir stehen weiterhin voll und ganz hinter unserem Spieler und Mitbürger Bakery Jatta und fordern die Stadt Hamburg dazu auf, das Gleiche zu tun. Bakery Jatta steht für uns mit seiner Prominenz als Fußballprofi stellvertretend für alle Menschen, die in Hamburg Zuflucht und ein sicheres Leben suchen.

Wir fordern die unverzügliche Rückgabe aller von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Geräte an Bakery Jatta, sowie eine sofortige Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Zudem fordern wir den HSV auf, falls bestehend, jede Zusammenarbeit mit der BILD einzustellen.

BAKERY – NO MATTER WHAT, WE GOT YOUR BACK!

Banda Caotica
Castaways
Clique du Nord
Forza Hamburg
Förderkreis Nordtribüne e.V.
HH-Ost
Iron Loyalty
Nordhessen
Turn Up

English Version:

Several months have passed in which the investigations regarding the identity of Bakery Jatta seems to have been suspended. Nevertheless, last Thursday his apartment was searched by the police, nodded off by the public prosecutor’s office.

The fact that the district office had already suspended the investigation seems to have been widely ignored. On the contrary, we are forced to believe that the alliance between the newspaper BILD and the public prosecutor’s office, supported by everyday racist clichés, wants to polish up its bruised ego and, is therefore, resorting to such drastic measures. There is no other way to explain why a BILD reporter was able to be on the scene early in the morning when the house search began and to collect sensitive information.

This process and the attitude it entailed is not all that surprising. Throughout the entire past season, the BILD has always associated Jatta’s allegedly „real“ name Daffeh with his person when it came to reporting purely sporting achievements.

Even more reason to ask why the police allowed a single press member to write an exclusive report for the newspaper that started this disgusting campaign in the first place and prejudiced and stigmatized people in the following. Although BILD has been failing to provide any evidence for its claims for over a year. There can hardly be any talk of balanced or neutral reporting in such a case. Thus, the media once again appears as a self-righteous prosecutor and judge in this affair.

Irrespective of the presumption of innocence, which is completely ignored here, it makes no difference to us whether Bakery was 17 years old when he fled Gambia in 2015, or whether he was already of age. A person who flees through the Sahara and across the Mediterranean is certainly not doing so with the intention of outwitting German authorities and becoming a professional footballer. Every day people with similar fates to Bakery are drowning or maltreated and tortured by border guards. That is the real scandal.

We are delighted that HSV has so far represented the values that our club stands for according to its statutes. We continue to fully support our player and fellow citizen Bakery Jatta and call on the city of Hamburg to do the same. For us, Bakery Jatta, with his celebrity status as a professional footballer, is representative of all people who seek refuge and a secure life in Hamburg.

We demand the immediate return of all equipment confiscated by the public prosecutor’s office to Bakery Jatta and an immediate halt to the investigation. We also call on HSV to cease any cooperation with BILD, if anything of the sort exists.

BAKERY – NO MATTER WHAT, WE GOT YOUR BACK!

Spendenergebnis der virtuellen Fanhausöffnung

Moin Nordtribüne,

gemeinsam mit dem HSV-Fanprojekt öffneten wir zum Wochenende vom 15. bis 17. Mai das Fanhaus – virtuell. An jenem Wochenende hätte das Spiel gegen Sandhausen stattgefunden. Mit der Aktion wollten wir die Krankenstube für Obdachlose unterstützen (http://nordtribüne-hamburg.de/2020/05/virtuelle-fanhausoeffnung/). An dieser Stelle möchten wir uns für jede Spende nochmals bedanken und geben hier die Spendensumme bekannt.

Gespendet wurden 2827,70 Euro. Wir haben uns riesig über das Ergebnis gefreut. Ein großes Zeichen der Solidarität von Euch!

Letzte Woche übergaben wir gemeinsam mit Geneviève vom Fanprojekt das Geld. Wir konnten einen kleinen Einblick in die beeindruckende Arbeit der Mitarbeiter*innen und ehrenamtlich Engagierten bekommen. Selbstverständlich wurden die geltenden Vorschriften und der Mindestabstand eingehalten.

Der Leiter der Krankenstube Thorsten Eikmeier (Todde), viele kennen ihn sicher noch, nahm die Summe dankend entgegen und freute sich sehr.

Die Dankesbriefe, für Spenden ab 10 Euro, werden wir diese Woche versenden.

Im Bild: Geneviève und Todde

 

Die Fanszenen Deutschlands nehmen Stellung

In der Krise beweist sich der Charakter

Nein, der Fußball befindet sich in keiner Krise – lediglich das Geschäftsmodell derjenigen kommt ins Wanken, die sich daran eine goldene Nase verdienen. Und nicht erst jetzt, aber aktuell mit voller Wucht, bekommt der Profifußball den Spiegel vor die Nase gesetzt, mit welcher Missgunst ein großer Teil der Bevölkerung auf den Profifußball blickt. Wir nehmen wahr, dass sich das Produkt Fußball eine Parallelwelt erschaffen hat, welche viele Fußballfans mit ausufernden Transfer- und Gehaltssummen, einer unersättlich wirkenden Gier nach Profit, Korruption bei Verbänden sowie dubiosen und intransparenten Beraterstrukturen (2017/18 ca. 200 Mio. €) in Verbindung setzen.

Wiederaufnahme des Spielbetriebs

Wir mögen aktuell nicht beurteilen und abschätzen können, wann ein vertretbarer Zeitpunkt gewesen wäre, den Ball wieder rollen zu lassen. Wir bewerten jedoch das Verhalten der Vertreter des Profifußballs als anstands- und respektlos, sich in der aktuellen Krisensituation derart aggressiv in den Vordergrund zu drängen. Der Gedanke, dass sich mit genügend Geld und ausreichender Lobbyarbeit Sonderwege bestreiten lassen, lässt sich leider nicht von der Hand weisen. Ein Vorpreschen bei der Inanspruchnahme routinemäßiger Screenings erachten wir als anmaßend, würden uns doch dutzende andere Institutionen einfallen, bei denen verdachtsunabhängige Testungen mehr Sinn ergeben würden. Übel stößt hierbei nicht die generelle Inanspruchnahme von Testkapazitäten auf, sondern weil sich der Profifußball eine soziale Relevanz anmaßt und eine Sonderbehandlung bewirkt, die in keinem Verhältnis zur aktuellen gesellschaftlichen Rangordnung steht. 

Wir hätten vielmehr eine Vorgehensweise erwartet, welche der sozialen Verantwortung und der Vorbildfunktion des Fußballs gerecht wird. 

Veränderungen

„Es steht außer Frage, dass künftig Nachhaltigkeit, Stabilität und Bodenständigkeit zu den entscheidenden Werten gehören müssen“. Zwar zeugt die von der DFL getätigte Aussage durchaus von Selbstkritik, zeigt jedoch gleichzeitig auch, nach welchem Maßstab bisher Entscheidungen getroffen wurden und in welchem Ausmaß man von wirtschaftlichen Interessen getrieben wurde. 

Es ist jetzt, und nicht erst nach überstandener Krise, an der Zeit, über konkrete Veränderungen im Profifußball zu debattieren und Entscheidungen zu treffen:

1.       Wettbewerbsfördernde, ligaübergreifende Verteilung der Fernsehgelder

Der aktuelle Verteilungsschlüssel sorgt dafür, dass die Schere zwischen finanziell starken und schwachen Vereinen immer weiter auseinandergeht. Eine gerechtere Verteilung fördert den sportlichen Wettbewerb und steigert die Attraktivität der Ligen.

2.       Rücklagen

Es muss festgelegt werden, dass die Clubs Rücklagen bilden, um zumindest kurzfristige Krisen jeder Art überstehen zu können, ohne direkt vor der Insolvenz zu stehen. Hierbei muss vor allem Rücksicht auf die e.V.-Strukturen genommen und dafür adäquate Lösungen gefunden werden, ohne diese – ebenso wie 50+1, in Frage zu stellen. Schließlich ist der Verkauf von Substanz zur Rettung der Liquidität genau die Denkweise, die zur jetzigen Krise geführt hat. Daher ist der Umstand, dass die 50+1 Regel zum Teil in Frage gestellt wird, aus unserer Sicht vollkommen unverständlich.

3.       Gehalts- und Transferobergrenzen 

Spielern und Funktionären seien weiterhin wirtschaftliche Privilegien vergönnt. Analog zu Transfersummen sollten jedoch auch diese gedeckelt werden, um aktuelle Auswüchse zu stoppen und dem irrationalen und unverhältnismäßigen Wettbieten entgegenzuwirken.

4.       Einfluss durch Berater beschränken

Rund um die Spieler hat sich ein Netzwerk an Profiteuren gebildet, welches für den Sport in keiner Weise produktiv ist. Dieses muss aufgedeckt, reglementiert und eingeschränkt werden.

Wenn man sich auf der Mitgliederversammlung des eigenen Vereins erklären lässt, wie gering der Bruchteil der teils horrenden Ablösesummen ist, der dem eigenen Verein tatsächlich zu Gute kommt, wird schnell sichtbar, dass an diesem System des modernen Menschenhandels einiges nicht stimmen kann.

Zu hoch sind die Beträge, die bei den Transfererlösen bei den Spielerberatern hängen bleiben, deren Handeln im Interesse ihrer Schützlinge oft durchaus angezweifelt werden darf. Hier ist leider zu vermuten, dass oft der Blick auf den eigenen Gewinn, das „Kasse machen“, im Vordergrund steht und Spieler die Clubs öfter wechseln, als das ihrer eigenen sportlichen Entwicklung zuträglich wäre.

Richtig problematisch wird es dann, wenn sich unter den großen Beratungsbüros kartellartige Strukturen bilden, die mit Absprachen unter der Hand die Transferzahlungen in die Höhe treiben. Der freie Markt aus Angebot und Nachfrage ist dann nachhaltig gestört und es entsteht eine Preisspirale, an der der Profifußball kein Interesse haben kann.

Ebenso muss den verschiedenen Investmentfirmen, welche sich an den Rechten der Spielertransfers beteiligen, ein Riegel vorgeschoben werden. Es darf nicht sein, dass sich Privatpersonen unter dem Deckmantel dieser Firmen die eigenen Taschen füllen und die Verbände die Augen verschließen!

Natürlich ist es in Ordnung und Teil des Wettbewerbes Fußball, wenn gute Spieler gute Gehälter erzielen und entsprechende Transfersummen kosten. Spieler sind (leider) auch eine Handelsware. Die Abartigkeiten, die hier aber in den letzten Jahren gewachsen sind, sind nicht Ausdruck eines gesunden Wettbewerbs.

5.       Kader begrenzen

Durch aufgeblähte Spielerkader lagern die Vereine „Kapital“ auf Ihren Auswechselbänken. Manch ein Verein verpflichtet Spieler nur, damit diese nicht für die Konkurrenz auflaufen können und lässt sie dann auf der Bank oder Tribüne versauen. Vereine, die es sich leisten können, blähen ihre Kader künstlich auf. Dem Motto folgend „was ich habe hat schon mal kein anderer“. Das ist natürlich eine Strategie, gegen die Konkurrenten zu arbeiten. Ob sie sportlich ist, steht auf einem anderen Blatt.

Eine Begrenzung der Anzahl an Spielerleihen ist bereits geplant. Dies gilt es, auf die Reduzierung der Profikader auszuweiten Ein beliebiges Aufstocken mit Nachwuchskräften sollte dennoch jederzeit möglich sein, denn würde es rein um die Absicherung gegen Ausfälle gehen, spricht absolut nichts dagegen, Nachwuchsspieler aus den eigenen Reihen hochzuziehen. In diesem Fall zeugt ein großer Kader mit eigenen jungen Spielern von einer nachhaltigen und guten Nachwuchsarbeit. Dies gilt es in Zukunft vermehrt zu fördern.

Ein „Zusammenkauf“ von Profispielern „auf Halde“ ist grundsätzlich abzulehnen. Das wird nicht zuletzt den Spielern nicht gerecht, deren Entwicklung dadurch nachhaltig gestört wird.

Wir werden genauestens verfolgen, ob auf die eigenen Worten der Verbandsvertreter und von Funktionären, den Fußball ändern zu wollen, auch Taten folgen. Schluss mit Ausreden und Heraufbeschwören von Unmachbarkeitsszenarien. Wir erwarten eine lösungs- und keine problemorientierte Herangehensweise mit transparenten Arbeitsschritten.

Fanszenen Deutschlands im Mai 2020

Information der Fanhilfe Nordtribüne

Moin HSV-Fans,
zur Zeit ist das gesellschaftliche Leben in vielen Bereichen auf Null gefahren und der
gewohnte Alltag liegt, trotz eintretender Lockerungen der Corona-
Beschränkungsmaßnahmen, vermutlich noch in weiter Ferne. Die Fanhilfe
Nordtribüne hat sich die Zeit zu Nutze gemacht, sich virtuell zusammengesetzt und
inhaltlich wieder einiges vorangetrieben. Wir haben unter anderem einen
ausführlicheren Beitrag zum Thema „Umgang mit Stadionverboten“ verfasst oder
auch Auskunftsanfragen, über die Speicherung von Euch erfasster Daten, auf unserer
Homepage bereitgestellt, die Ihr bei den zuständigen Behörden einreichen könnt.
Genauere Informationen dazu findet ihr dort ebenfalls.
Wenn Ihr immer auf dem aktuellen Stand sein möchtet, dann könnt Ihr uns auch gerne auf
Twitter folgen.
Bleibt gesund!

Virtuelle Fanhausöffnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moin HSV- Fans,

es ist jetzt gut zwei Monate her, dass uns die Corona-Krise den Fußball, wie wir ihn kennen, plötzlich unmöglich gemacht hat. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die DFL mit ihrem vorgelegten Konzept für die Bundesligen begonnen hat, die Saison zu Ende spielen zu lassen – ein gewöhnlicher Spieltag, mit allem was dazugehört, wird die nächsten Monate nicht möglich sein.

Dieses Wochenende wäre der 34. Spieltag – im Volkspark gegen Sandhausen. Wir alle träfen uns im Fanhaus und würden uns für die anstehende Aufstiegsfeier mit Brötchen und Getränken stärken. Wir möchten unsere gesparten Taler einem guten Zweck zukommen lassen, um einmal mehr zu zeigen, dass die HSVer*innen zusammenhalten.

Deshalb laden wir, der Nordtribüne e. V. und das Fanprojekt, Euch zur virtuellen Fanhausöffnung ein.

Ihr habt die Möglichkeit Getränke und Speisen, die ihr sonst bei der Öffnung gekauft hättet, per PayPal zu zahlen. Wer 10 € oder mehr verzehrt, wird von uns im Anschluss gesondert für ein kleines Dankeschön angeschrieben. Die so erzielten Einnahmen gehen vollständig an die Krankenstube für Obdachlose, die dort stationär behandelt und sozialpädagogisch betreut werden. Ein wichtiges Projekt in dieser Stadt für die Ärmsten in unserer Gesellschaft, welches jede Unterstützung verdient.

Wann? An diesem Wochenende vom 15. bis 17. Mai.
Wie? Per PayPal an: PayPal.Me/JuSpeV

Wir gemeinsam: Für unsere Stadt! Für unseren Verein!

Nur der HSV!